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Tarifvertrag wohnungswirtschaft gehaltstabelle hessen

Detaillierte Arbeitszeiten in den einzelnen Sektoren werden in Tarifverträgen durch sektorale Verhandlungen zwischen den Sozialpartnern festgelegt. Die Einzelheiten der Arbeitszeiten in einzelnen Arbeitsverträgen werden dann auf betrieblicher Ebene nach den Regelungen der Tarifverträge ausgehandelt. Bei den Gewerkschaften ist das Tarifverhandlungssystem sowohl auf den verschiedenen Verhandlungsebenen als auch horizontal koordiniert: Die Akteure innerhalb desselben Sektors kommunizieren zwischen den Unternehmen, den sektoralen und zentralen Organisationen, um ihre branchenbezogenen Interessen zu fördern. Die horizontale Koordinierung ist ebenfalls von Bedeutung: Die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Sektoren ist in den stark zentralisierten nationalen Organisationen stark. In der Tarifrunde 2017-2018 war die sektorübergreifende Koordinierung jedoch schwieriger, da vor den sektoralen Verhandlungen keine Zentrale ausgehandelt wurde. Wenn Sie einen Job suchen oder bereits in Deutschland arbeiten, haben Sie zweifellos Fragen, was ein fairer Lohn in Deutschland ist, wie Ihr Gehalt und Ihre Steuern berechnet werden und wie Sie Ihren Lohnzettel verstehen. Der Herbst ist die geschäftigste Zeit für Verhandlungen über neue Tarifverträge in Finnland. Denn der Jahreswechsel (Ende oder Anfang des Jahres) ist ein typischer Zeitpunkt für den Beginn neuer Tarifverträge. Traditionell beginnt die Verhandlungsrunde mit dem Tarifvertrag für den Technologiesektor (einschließlich der Metallverarbeitung), der in gewissem Maße als tempolische Vereinbarung für andere Sektoren dient.

Die im Rahmen des dreigliedrigen Wettbewerbspakts 2016 ausgehandelten Tarifverträge wurden nur auf ein Jahr statt der bisher üblichen zwei oder drei Jahre festgesetzt. In den Verhandlungen von 2017 bis 2018 scheinen wieder zwei oder drei Jahre der Standard zu sein. Das geschlechtsspezifische Lohngefälle betrug in Finnland in den ersten Jahren des 21. Jahrhunderts etwa 20 %, hat sich aber seit 2017 leicht verringert und beträgt ab 2017 etwa 17 % (Ministerium für Soziales und Gesundheit, 2017). Das Arbeitsvertragsgesetz und das Nichtdiskriminierungsgesetz fordern die Gleichbehandlung der Arbeitnehmer in allen Aspekten des Arbeitslebens, einschließlich der Löhne. Das Gesetz über die Gleichstellung von Frauen und Männern verbietet ausdrücklich Lohndiskriminierung aufgrund des Geschlechts. Arbeitgeber mit 30 oder mehr Beschäftigten sind verpflichtet, in Zusammenarbeit mit Arbeitnehmervertretern Gleichstellungspläne zu erstellen und alle zwei bis drei Jahre eine Lohnprüfung durchzuführen.

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