KABAWIL e.V.

Nach ktd (kirchlicher tarifvertrag diakonie)

Das geschlechtsspezifische Lohngefälle betrug in Finnland in den ersten Jahren des 21. Jahrhunderts etwa 20 %, hat sich aber seit 2017 leicht verringert und beträgt ab 2017 etwa 17 % (Ministerium für Soziales und Gesundheit, 2017). Das Arbeitsvertragsgesetz und das Nichtdiskriminierungsgesetz fordern die Gleichbehandlung der Arbeitnehmer in allen Aspekten des Arbeitslebens, einschließlich der Löhne. Das Gesetz über die Gleichstellung von Frauen und Männern verbietet ausdrücklich Lohndiskriminierung aufgrund des Geschlechts. Arbeitgeber mit 30 oder mehr Beschäftigten sind verpflichtet, in Zusammenarbeit mit Arbeitnehmervertretern Gleichstellungspläne zu erstellen und alle zwei bis drei Jahre eine Lohnprüfung durchzuführen. Die Lohnprüfung muss Daten über die Löhne von Männern und Frauen in “vergleichbaren” Gruppen von Arbeitnehmern umfassen und vergleichen. Tarifverträge legen ferner den Rahmen für Löhne in verschiedenen Berufen fest, der für alle Arbeitnehmer einzuhalten ist. Die finnische Verfassung garantiert das Streikrecht, aber nach den Rechtsvorschriften im Arbeitsvertragsgesetz und im Gesetz über die Mediation in Arbeitsstreitigkeiten sind Streiks nur zulässig, wenn ein Arbeitsvertrag ausgelaufen ist und ein neuer Vertrag noch nicht abgeschlossen ist oder wenn der Grund für den Streik nichts mit den Beschäftigungsbedingungen zu tun hat, wie dies bei politischen Streiks und Solidaritätsaktionen der Fall ist. Das Streikrecht ist auch in einigen Bereichen eingeschränkt, wie z. B.

im Gesundheitswesen, dessen Funktionieren für die Sicherheit der Gesellschaft von entscheidender Bedeutung ist. Ein Streik muss auch dem nationalen Schlichter im Voraus angekündigt werden, um legal zu sein. Zu den rechtlichen Arten von Arbeitskampfmaßnahmen gehören daher die Streiks, die in einer Zeit stattfinden, in der keine Einigung besteht, und Streiks aus politischen und Sympathiegründen. Zu den häufigsten Formen von Arbeitskampfmaßnahmen gehören Streiks (lakko) oder die Weigerung, ganz oder teilweise zu arbeiten, Auswanderungen ( ulosmarssi) und Überstundenverbote (ylityökielto). Wenn Tarifverträge auslaufen, ohne dass neue Verträge bestehen, werden die Regelungen des alten Vertrages eingehalten, bis ein neuer Vertrag ausgehandelt wird. Nach dem Arbeitsvertragsgesetz sind Streiks nur in dieser Situation nach Ablauf der Vertragslaufzeit zulässig. Diesmal stellte der Kapitän die Unterlagen zur Verfügung. Demnach hatte das Schiff einen Tarifvertrag zwischen dem japanischen Reeder Cosmo Sealand Co Ltd und der Indonesischen Seeleutegewerkschaft (KPI). Der Kapitän fügte hinzu, dass die einzelbegabten Verträge der Besatzungen den Anforderungen dieses Dokuments entsprachen. Zusätzlich zu den formal ausgehandelten Tarifverträgen führen die Sozialpartner während des Vertragszeitraums im Rahmen des so genannten “kontinuierlichen Verhandlungssystems” gespräche über das Arbeitsleben.

Diese Praxis hat sich in den letzten zehn Jahren immer häufiger entwickelt. zur Beteiligung des Arbeitskollektivs an der Bildung, Verteilung und Nutzung des Gewinns der Gesellschaft (wenn dies durch die Charta vorgesehen ist); Finnland hat eine hohe Zahl von Arbeitnehmervertretungen am Arbeitsplatz, wobei die Inzidenz unterschiedlicher Arten von Arbeitnehmervertretung in etwa 60 % der Betriebe (ECS) vorliegt.

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